Der Martinsmann

Es lebe die Verdrängungsarbeit! Erst vor Kurzem habe ich mich daran erinnert, dass Himmelstarrer ursprünglich gar kein Buch, sondern ein Film werden sollte.
Nachdem ich 2004 ein Treatment mit dem Arbeitstitel Der Martinsmann angefertigt hatte, versuchte ich erfolglos, für die Erstellung des Drehbuchs Geld aufzutreiben.
Im Rückblick kann ich die potentiellen Geldgeber allerdings verstehen, dass sie mein Projekt nicht unterstützen wollten. Hier ein Auszug aus einem meiner damaligen Bewerbungsschreiben:

Obwohl das Treatment auf historischen Schriften basiert, soll Der Martinsmann kein Geschichtsfilm werden, keine theologisch-didaktische Verfilmung einer Heiligenvita und auch kein Glaubensverkündigungsepos. Die Welt des Wunders wird zwar berührt und es wird damit hinausgewiesen über die Welt des Normalen, Realen. Gleich hinter dem Realen kommt aber nicht unbedingt das Metaphysische, sondern erst einmal – das Surreale. Was sich auch in der Bildsprache des Films niederschlagen soll.

Da mir die Filmidee jedoch so ans Herz gewachsen war, entschloss ich mich, den Stoff umzuschreiben und in Buchform zu veröffentlichen. So ist dann mein Roman Himmelstarrer entstanden.

Nun, ein Stück aus dem Bewerbungstext hat es immerhin auf die Rückseite des Buches geschafft:

Klappentext Himmelstarrer